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So sieht das Ergebnis einer ImmoPrüf-Premium-Report aus — hier mit fiktiven Beispieldaten für ein Einfamilienhaus. Jede echte Analyse entsteht aus Ihrem Exposé-Link oder PDF-Upload; recherchierte Marktwerte sind mit Quellen verlinkt, Schätzungen ausdrücklich als solche gekennzeichnet. Der Premium-Report enthält zusätzlich Wertermittlung nach drei Verfahren, Marktband mit Preistrend, Mietrendite-Detail und Maklerprofil.

Wichtiger Hinweis: Diese Analyse ist eine automatisierte KI-Auswertung öffentlich verfügbarer Daten und dient als Informationsgrundlage — sie stellt keine Rechts-, Steuer- oder Finanzberatung dar und ersetzt keinen Sachverständigen oder Gutachter. Vor einer Kaufentscheidung bitte stets offizielle Dokumente (Grundbuch, Bebauungsplan, Energieausweis) und bei Bedarf einen Fachmann hinzuziehen. Vollständiger Haftungsausschluss.
Premium-Analyse

Mehringdamm 45, 10961 Berlin

Eigentumswohnung·Baujahr 1965
Kaufpreis
389.000 €
Wohnfläche
78 m²
Zimmer
3
Energieklasse
D (128 kWh/m²a)
Preiseinordnung (regionales Vergleichsband)
Unter Vergleichsband — -8,0%
Diese Immobilie
4.987 €/m² · Region: 5.420 €/m²
Kurzbewertung: Solide 3-Zimmer-Wohnung in sehr guter Kreuzberger Lage mit leicht unterdurchschnittlichem Quadratmeterpreis. Die Gesamtinvestition inkl. Nebenkosten und notwendiger Sanierung liegt bei ca. 462.000 €. Die Energieeffizienz (Klasse D) erfordert mittelfristig Investitionen von ca. 18.000–35.000 €, wobei bis zu 40% Fördermittel möglich sind. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist angemessen – Verhandlungsspielraum von 5–10% besteht.
Original-Exposé öffnen
📋Premium-Kaufentscheidungs-ReportPremium
Report-Nr. IA-2026-04-00847 · Erstellt am 10. April 2026
Gesamt
7.2/10
Lage
8.5/10
Preis
6.8/10
Zustand
6.5/10
Energie
4.5/10
Finanz.
7/10
💰

Wo liegt der Preis?

📊
Wo liegt der Preis im Markt?
Premium
Preisband Stadtteil (€/m²)
4.987 €/m²
4.200 €/m²
Untere 25 % (B-Lagen, sanierungsbedürftig)
4.800 €/m²
Mittleres Marktband (untere Hälfte)
5.420 €/m²
Mittleres Marktband (obere Hälfte)
6.900 €/m²
Obere 10 % (Top-Lagen, Neubau/saniert)
Im unteren Mittelband — leicht unter dem Median für Kreuzberg-61
Das Objekt liegt mit ~5.000 €/m² etwa 8 % unter dem Stadtteil-Median und damit im "günstigeren Mittelband". Für Kreuzberg ist das ein realistisch bepreister Eintrittspunkt — kein Sonderschnäppchen, aber auch keine Überzahlung. Rechtfertigt aufgrund Baujahr 1965 keinen Aufpreis.
Der Angebotspreis liegt unter unserem regionalen Vergleichsband.
Das kann ein positives Preisniveau anzeigen, kann aber auch auf Zustand, Mikro-Lage, Ausstattungsniveau oder Sanierungsbedarf hindeuten.
Preis pro m²4.987 €/m²
Regionaler Durchschnitt5.420 €/m²
Abweichung-8,0%
Kaufpreis-Miete-Verhältnis28,4
EinschätzungDurchschnittlich – ab unter 25 gilt als günstig
Bodenrichtwert4.200 €/m² (Gutachterausschuss Berlin 2025)
Preisentwicklung (5 J.)+18,3% (2021–2025)
Prognose (5 J.)+8–14%Regionaler Schätzwert
📈
Preisentwicklung Stadtteil — historisch
Premium
5.180
2021
5.420
2022
5.310
2023
5.350
2024
5.420
2025
5.420
2026
Trend: → Stabil
+4,6 % über 5 Jahre (≈ 0,9 % p.a.)
Berlin-Kreuzberg hat nach dem Korrektur-Jahr 2023 wieder das Vor-Pandemie-Niveau erreicht und verharrt seit 2024 stabil. Für die nächsten 5 Jahre wird vom IVD und Engel & Völkers eine moderate Aufwärtsentwicklung von 1–2 % p.a. erwartet — getrieben durch anhaltende Wohnraumknappheit, gebremst durch hohe Zinsen.
⚖️
Stärken & Schwächen — meine Einschätzung
Premium
✓ Stärken
Preis liegt 8 % unter dem Stadtteil-MedianEinfluss: hoch
Bei stabiler Marktentwicklung in Kreuzberg ist das ein realistisch bepreister Einstieg — keine Überzahlung. Verhandlungsspielraum auf 370–380k vorhanden.
Lage Kreuzberg-61: hohe WertstabilitätEinfluss: hoch
Innenstadtlage mit U6/U7, 5 Min. zum Viktoriapark, gemischtes Quartier — historisch hat Kreuzberg-61 selbst in Korrekturphasen kaum Wert verloren.
Energieklasse D — keine GEG-SofortpflichtEinfluss: mittel
Die funktionierende Heizung darf weiterlaufen — erst beim Austausch greift die 65-%-EE-Regel des GEG. Sie haben 5–10 Jahre Zeit zur energetischen Sanierung — das ist planbar.
Etablierter Makler mit 18 Jahren ErfahrungEinfluss: mittel
Der Beispiel-Makler hat über 290 Bewertungen mit Schnitt 4,7+ — keine Hinweise auf intransparente Praktiken oder versteckte Provisionen.
⚠ Schwächen / Risiken
Baujahr 1965 — kritische Asbest-PeriodeEinfluss: hoch
Innenputz, Bodenbeläge und Fensterkitt aus diesen Jahren enthalten häufig Asbest. Bei Renovierung Sondersanierung Pflicht (+30–50 % Kosten).
Mietrendite mit 2,85 % netto unterdurchschnittlichEinfluss: mittel
Berliner Innenstadtlagen werden primär aus Wertsteigerungserwartung gekauft, nicht aus Cashflow. Wer das Objekt zur reinen Vermietung sucht, findet bessere Renditen in B-Städten.
Milieuschutz = Vorkaufsrecht der GemeindeEinfluss: mittel
Der Bezirk hat 2 Monate Zeit zur Prüfung — der Notar-Termin verschiebt sich entsprechend. In <5 % der Fälle wird das Vorkaufsrecht ausgeübt, ist aber ein Restrisiko.
Kein Stellplatz im ExposéEinfluss: niedrig
In Kreuzberg ist Parken eine Herausforderung. Mindert Wiederverkaufswert um 5–8 %, vor allem für Familien.
🎯 Meine Empfehlung
Solides Objekt mit klarem Profil: Sie kaufen Lage und Wertstabilität, nicht Cashflow. Konkretes Vorgehen: 1) Schadstoffgutachten als Bedingung in den Notar-Vertrag, 2) Verhandeln Sie auf 375.000 € (–3,6 %), 3) Klären Sie vor Notar das Vorkaufsrecht des Bezirks. Bei diesem Preis und mit Schadstoffsicherheit ist das ein guter Kauf für 10+ Jahre Haltedauer.
🧮

Was kostet es insgesamt?

Kaufnebenkosten
Grunderwerbsteuer (6,0% (Berlin))23.340 €
Notar (1,5%)5.835 €
Grundbuch (0,5%)1.945 €
Makler (3,57%)13.887 €
Nebenkosten Gesamt45.007 €
Investitionsübersicht
Kaufpreis389.000 €
Kaufnebenkosten45.007 €
Geschätzte Sanierung28.000 €
Gesamtinvestition
Kaufpreis + Nebenkosten + Sanierung
462.007 €
Laufende monatliche Kosten
Hausgeld320 €3.840 €/J.
Grundsteuer (neu ab 2025)45 €540 €/J.
Gebäudeversicherung (Anteil)25 €300 €/J.
Rücklagen Instandhaltung117 €1.404 €/J.
Heizkosten (Gas)115 €1.380 €/J.
Strom55 €660 €/J.
Wasser/Abwasser35 €420 €/J.
Gesamt712 €8.544 €/J.
Finanzierungs-Szenarien
Empfohlene Eigenkapitalquote
Mindestens 20% empfohlen (92.400 €) – idealerweise 30% für beste Konditionen
Konservativ (30% EK)
Empfohlen
Eigenkapital:
138.600 €
Darlehen:
323.400 €
Rate/Monat:
1.468 €
Laufzeit:
~30 Jahre
Zins 3,45% · Tilgung 2,0% · Restschuld nach 10 J.: 246.200 €
Standard (20% EK)
Eigenkapital:
92.400 €
Darlehen:
369.600 €
Rate/Monat:
1.742 €
Laufzeit:
~32 Jahre
Zins 3,65% · Tilgung 2,0% · Restschuld nach 10 J.: 281.700 €
Minimal (10% EK)
Eigenkapital:
46.200 €
Darlehen:
415.800 €
Rate/Monat:
1.888 €
Laufzeit:
~38 Jahre
Zins 3,95% · Tilgung 1,5% · Restschuld nach 10 J.: 343.900 €
🏦
Finanzierungs-Cashflow im Detail
Premium
EK-QuoteEKDarlehenZins/Tilg.Rate/M.Restschuld 10JBewertung
10 %38.900 €350.100 €3,8 %/2,0 %1.692 €265.000 €~
20 %77.800 €311.200 €3,5 %/2,0 %1.426 €237.000 €
30 %116.700 €272.300 €3,3 %/2,0 %1.202 €208.000 €
Meine Empfehlung:
Mit 20 % Eigenkapital landen Sie bei einer monatlichen Belastung von ~1.426 € — das entspricht etwa 35 % eines Nettoeinkommens von 4.000 €. Banken akzeptieren bis ~40 % Belastungsquote. Wer die 30 %-Variante stemmen kann, spart über 10 Jahre fast 60.000 € an Zinsen — das ist der mit Abstand größte Hebel in der Finanzierung.
Tilgungsplan (Standardszenario)
JahrRestschuldBisher ZinsenBisher Tilgung
Jahr 1305.000 €10.892 €6.220 €
Jahr 5277.000 €51.700 €33.900 €
Jahr 10237.000 €96.800 €74.300 €
Jahr 15189.000 €134.200 €122.500 €
Jahr 20131.000 €162.500 €179.700 €
💰
Mietrendite-Analyse (Anleger-Sicht)
Premium
Bruttorendite
3,56 % p.a.
vor Bewirtschaftungskosten
Nettorendite
2,85 % p.a. (vor Steuer)
nach Bewirtschaftungskosten
Ortsübliche Kaltmiete14,80 €/m² (Angebotsmieten Berlin-Kreuzberg 2026, Lagestufe „gut")
Jahresrohertrag14,80 € × 78 m² × 12 = 13.853 €/Jahr
Bewirtschaftungskosten20 % (2.770 €/Jahr) — Hausgeld nicht-umlagefähig + Mietausfallwagnis + Verwaltung
Nettomietertrag11.083 €/Jahr
Marktvergleich:
Für eine A-Lage in Berlin (Kreuzberg-61) liegt eine Bruttorendite von 3,5 % im erwartbaren Bereich — Berliner Innenstadtlagen werden primär aus Wertsteigerungserwartung gekauft, nicht aus laufendem Cashflow.
💡 Hinweis: Bei Selbstnutzung greift diese Rechnung nicht. Bei späterer Vermietung sollten Sie zusätzlich AfA und Werbungskosten ansetzen — die Steuerersparnis hebt die effektive Nettorendite typischerweise auf ~3,5–4 %.
Kaufen vs. Mieten (20-Jahres-Vergleich)
Mieten
328.000 € (bei 2% jährlicher Steigerung)
1.140 €/Monat
Kaufen
462.000 € (Invest) + 130.000 € (Zinsen) = 592.000 €
✓ Empfohlen
Kaufen lohnt sich bei >15 Jahren Haltedauer und >2% jährlicher Wertsteigerung. Vermögensaufbau: ~180.000 € Eigenkapital nach 20 Jahren.
📈
Kaufen vs. Mieten über 30 Jahre — Modellrechnung
Premium

Modellhafter Vergleich auf Basis angenommener Wertsteigerung (Kauf) und ETF-Rendite (Miete + Sparplan). Die tatsächliche Entwicklung kann erheblich abweichen — persönliche Steuersituation, Mietentwicklung und Zinsniveau sind nicht berücksichtigt.

JahrVermögen (Kauf)Vermögen (Miete + ETF)
Jahr 00 €92.400 €
Jahr 538.000 €128.000 €
Jahr 10112.000 €175.000 €
Jahr 15198.000 €238.000 €
Jahr 20305.000 €320.000 €
Jahr 25428.000 €425.000 €
Jahr 30572.000 €560.000 €
Rechnerischer Break-Even: Nach etwa 22 Jahren Haltedauer läge das Immobilienvermögen in diesem Modell rechnerisch über dem ETF-Portfolio. Dies ist eine Modellgröße, kein prognostizierter Vorteil.
🏗️

Zustand & Energie

D
D
128 kWh/m²a
Heizung: Zentralheizung (Gas) · ca. 15 Jahre (geschätzt)
Heizkosten (gesch.): 1.380 €
⚠️ GEG-Pflicht: Ab 2045 muss die Gasheizung durch erneuerbare Energien ersetzt werden (kommunale Wärmeplanung Berlin). Bei Heizungstausch vorher: 65%-EE-Pflicht gemäß GEG.
Sanierungsoptionen & Förderung
MaßnahmeKostenErsparnisFörderung
Wärmepumpe (Luft-Wasser)18.000–25.000 €ca. 40% HeizkostenBis 70% über BEG (Basis 30% + Klimabonus 20% + ggf. Einkommensbonus 30%, Deckel 70%)
Fenster (3-fach Verglasung)8.000–12.000 €ca. 15% Heizkosten15% BAFA-Zuschuss + 5% iSFP-Bonus
Fassadendämmung (WDVS)15.000–25.000 €ca. 25% Heizkosten15% BAFA-Zuschuss + 5% iSFP-Bonus
Kellerdeckendämmung2.500–4.000 €ca. 5% Heizkosten15% BAFA-Zuschuss
💰 Bis zu 37.000 € Förderung möglich (abhängig von Maßnahmenkombination)
Modernisierungs-Check
Geschätzter Sanierungsstau:
28.000–55.000 €
BauteilAlterZustandKostenFällig in
Heizungsanlage~15 Jahre~ Mittel18.000–25.000 €0–10 Jahre
Fenster~25 Jahre~ Mittel8.000–12.000 €0–15 Jahre
Elektroinstallation~30 Jahre~ Mittel5.000–8.000 €0–10 Jahre
Badezimmer~20 Jahre~ Mittel12.000–20.000 €0–10 Jahre
Dach (Gemeinschaft)~30 Jahre✓ GutAnteil ca. 3.000–5.000 €10–30 Jahre
Fassade (Gemeinschaft)~20 Jahre✓ GutAnteil ca. 2.000–4.000 €10–30 Jahre
Sanierungs-Timeline
Sofort (0–2 Jahre)
Elektrik prüfen, Bad-Sanierung planen
5.000–15.000 €
Mittelfristig (3–7 Jahre)
Fenster tauschen, Heizung erneuern
25.000–35.000 €
Langfristig (8–15 Jahre)
Dach & Fassade (Gemeinschaftsanteil)
5.000–9.000 €
💎
Indikative Wert-Einschätzung (Verfahren angelehnt an ImmoWertV)
Premium

Diese Werte sind eine strukturierte Einordnung auf Basis öffentlich zugänglicher Daten und ersetzen kein Verkehrswertgutachten eines öffentlich bestellten Sachverständigen.

Vergleichswertverfahren (§15 ImmoWertV)

Orientierung an 6 vergleichbaren Angeboten im Umkreis von 1 km (Angebotspreise, keine amtlichen Verkaufswerte); Verfahren angelehnt an §15 ImmoWertV.

VergleichsobjektVergleichspreisFläche (€/m²)Abweichung
Bergmannstr. 28, 10961395.000 €82 m² (4.817 €/m²)-3,4%
Gneisenaustr. 14, 10961368.000 €71 m² (5.183 €/m²)+3,9%
Yorckstr. 78, 10965412.000 €85 m² (4.847 €/m²)-2,8%
Mehringdamm 62, 10961355.000 €68 m² (5.221 €/m²)+4,7%
Friesenstr. 5, 10965378.000 €76 m² (4.974 €/m²)-0,3%
Zossener Str. 33, 10961402.000 €80 m² (5.025 €/m²)+0,8%
Vergleichswert: 375.000–405.000 €

Hinweis: Vergleichswerte sind Schätzungen auf Basis öffentlich zugänglicher Angebotsdaten. Tatsächliche Kaufpreise vergleichbarer Objekte sind in Deutschland ausschließlich über den Gutachterausschuss (Kaufpreissammlung) erhältlich und nicht Teil dieser Ersteinschätzung.

Sachwertverfahren (§21 ImmoWertV)
Bodenwert78 m² × 4.200 €/m² (Bodenrichtwert) = 327.600 €
Gebäudewert (NHK)Normalherstellungskosten: 1.800 €/m² × 78 m² = 140.400 €
Alterswertminderung61 Jahre / 80 Jahre Gesamtlebensdauer = 76,25% → Minderung: 107.055 €
Sachwert327.600 € + 33.345 € = 360.945 €
Ertragswertverfahren (§27 ImmoWertV)
Jahresrohertrag1.140 €/Monat × 12 = 13.680 €/Jahr (ortsübliche Vergleichsmiete)
Bewirtschaftungskosten25% = 3.420 €/Jahr
Reinertrag10.260 €/Jahr
Liegenschaftszins2,8% (Gutachterausschuss Berlin, ETW Kreuzberg)
Ertragswert10.260 € / 0,028 = 366.429 €
Indikativer Preisrahmen
370.000–385.000 €
Marktwertspanne (modellhaft): 361.000–405.000 €
Der angebotene Kaufpreis von 389.000 € liegt am oberen Rand der Marktwertspanne. Eine Verhandlung auf 370.000–380.000 € ist realistisch und empfehlenswert. Bei diesem Preis wäre das Preis-Leistungs-Verhältnis gut.
📍

Wo liegt die Immobilie?

Gesamt-Score: 8.5/10
ÖPNV-Anbindung
U6/U7 Mehringdamm in 2 Min., zahlreiche Buslinien, S-Bahn Yorckstraße 8 Min.
Sehr gut9.5
Schulen & Kitas
3 Grundschulen und 5 Kitas im Umkreis von 1 km
Gut7.5
Einkauf & Nahversorgung
REWE im Erdgeschoss, Markthalle Neun 10 Min., Bio-Supermärkte in der Nähe
Sehr gut9
Ärzte & Gesundheit
Mehrere Praxen, 2 Apotheken, Urban-Krankenhaus 10 Min.
Sehr gut9
Freizeit & Kultur
Viktoriapark, Bergmannstraße, Tempelhof, Kinos, Theater
Sehr gut9.5
Lärmbelastung
Mehringdamm ist Hauptverkehrsstraße (65–70 dB tagsüber), Hinterhof deutlich ruhiger (~45 dB)
Mäßig5.5
Sicherheit
Kreuzberg 61 ist ruhiger als Kreuzberg 36, durchschnittliche Kriminalitätsbelastung
Gut7
Entwicklungsperspektive
Anhaltende Aufwertung, steigende Nachfrage, Quartiersentwicklung Gleisdreieck
Sehr gut9
📍
Standort-Dossier (Premium-Tiefe)
Premium
Entfernungen & Infrastruktur
ZielEntfernungFahrzeit
U-Bhf Mehringdamm (U6/U7)150 m2 Min. zu Fuß
S-Bhf Yorckstraße650 m8 Min. zu Fuß
REWE Supermarkt50 mIm Erdgeschoss
Viktoriapark400 m5 Min. zu Fuß
Tempelhofer Feld1,2 km15 Min. zu Fuß
Grundschule am Mehringdamm300 m4 Min. zu Fuß
Nächstgelegene Kitaca. 200 mca. 3 Min. zu Fuß
Nächste Hausarztpraxisca. 100 mca. 1 Min. zu Fuß
Urban-Krankenhaus800 m10 Min. zu Fuß
Markthalle Neun900 m12 Min. zu Fuß
Flughafen BER22 km35 Min. (S-Bahn)
Berlin Hbf5,5 km15 Min. (U-Bahn)

Entfernungen und Fahrzeiten sind Näherungswerte aus Karten- und Web-Recherche — für die konkrete Adresse per Kartendienst verifizieren.

🌊 Hochwasserrisiko 🟢
Keine Hochwassergefahrenzone (HQ100)
Das Grundstück liegt nicht in einem durch Flusshochwasser gefährdeten Gebiet. Starkregengefährdung: gering bis mittel. Nächstes Gewässer: Landwehrkanal (450 m entfernt). Laut Berliner Umweltatlas besteht kein erhöhtes Überflutungsrisiko.
☢️ Radon 🟢
Geschätzt <40 kBq/m³ (Niedrigrisikozone)
Lärmbelastung
Tagsüber: 65–70 dB(A) an der Straßenseite
Nachts: 55–60 dB(A) an der Straßenseite
Grenzwert für Mischgebiet: 64 dB(A) tags / 54 dB(A) nachts → Straßenseite überschreitet Grenzwerte. Hinterhof-Ausrichtung empfohlen (ca. 45 dB tags). Schallschutzfenster (Klasse 4) kosten ca. 3.000–5.000 € und reduzieren den Innenpegel auf unter 35 dB.
Bebauungsplan & Rechtliches
NutzungsartMI – Mischgebiet (Wohnen und nicht wesentlich störendes Gewerbe)
GFZ / GRZ2,0 (Geschossflächenzahl) / 0,6 (Grundflächenzahl)
BesonderheitenMilieuschutzgebiet „Chamissokiez / Bergmannstraße-Nord". Erhaltungsverordnung aktiv → Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen genehmigungspflichtig. Bezirk hat Vorkaufsrecht (§ 24 BauGB), wird derzeit aber selten ausgeübt.
⚠️ Milieuschutzgebiet: Die Gemeinde hat ein Vorkaufsrecht. Dies kann den Kauf um 2–3 Monate verzögern. Der Bezirk prüft, ob er das Vorkaufsrecht ausübt.
👔

Wer verkauft?

👔
Anbieterprofil — öffentlich auffindbare Informationen
Premium

Zusammengetragen aus Impressum, Handelsregister und öffentlichen Bewertungsplattformen. Keine Seriositätsprüfung, sondern eine Einordnung, welche Informationen online auffindbar sind.

NameMustermann Immobilien GmbH (fiktives Beispiel)
Gegründet2008
Mitarbeiter14
QualifikationGeprüfte Immobilienkaufleute (IHK), Sachverständige für Immobilienbewertung
SitzMusterstraße 12, 10827 Berlin-Schöneberg
AnsprechpartnerFrau Dr. Mustermann
RankingEtablierter Berliner Makler (Beispieldaten)
Bewertungen auf Plattformen
ImmoScout24
4,7/5
142 Bewertungen
Google
4,6/5
89 Bewertungen
ProvenExpert
4,8/5
67 Bewertungen
Keine Auffälligkeiten in öffentlichen Quellen
Keine Auffälligkeiten — solider gewerblicher Anbieter
Das ist kein Negativmerkmal, aber ein Grund, Referenzen, vollständige Kontaktdaten und Unterlagen direkt anzufragen.
Einordnung:
Etablierter Makler mit 18 Jahren Markterfahrung und konsistent guten Bewertungen über mehrere Plattformen. Keine Hinweise auf intransparente Geschäftspraktiken — die Reaktionszeiten in den Bewertungen werden durchgängig positiv erwähnt. Kontakt direkt über die Ansprechpartnerin empfehlenswert.
⚠️

Risiken & Fallstricke

⚠️ Gesamtrisiko: Mittel
Hochwasser
Keine Hochwassergefahrenzone laut Berliner Umweltatlas. Starkregengefährdung gering.
→ Kein Handlungsbedarf.
Lärmbelastung
Mehringdamm: 65–70 dB tagsüber (Hauptverkehrsstraße). Grenzwert für Mischgebiet: 64 dB.
→ Hinterhof-Ausrichtung der Wohnräume prüfen. Schallschutzfenster erwägen.
Schadstoffe (Baujahr 1965)
Asbest in Bodenbelägen, Fliesenkleber oder Rohrisolierungen möglich. PAK in alten Parkettklebern.
→ Schadstoffgutachten vor Kauf empfohlen (ca. 300–500 €).
Radon
Berlin liegt in einer Radon-Niedrigrisikozone (<40 kBq/m³).
→ Kein Handlungsbedarf.
GEG / Heizungstausch
Gasheizung muss mittelfristig ersetzt werden. Kosten: 18.000–25.000 €.
→ Fördermittel (BEG) einplanen. WEG-Beschlüsse zur Heizung prüfen.
Instandhaltungsrücklage WEG
Höhe der Rücklage unbekannt. Bei niedrigem Stand drohen Sonderumlagen.
→ WEG-Protokolle der letzten 3 Jahre und Rücklagen-Stand anfordern.
🚩 Red Flags
Baujahr 1965: Asbestprüfung vor Renovierung zwingend erforderlich
Kein Stellplatz: In Kreuzberg schwierige Parksituation, mindert Wiederverkaufswert
Hausgeld von 320 €/Monat – prüfen ob Instandhaltungsrücklage ausreichend
Energieeffizienzklasse D – zukünftige EU-Gebäuderichtlinie könnte Sanierungspflicht auslösen
👷
Gutachter-Empfehlung
Premium
⚠️Vor-Ort-Gutachten empfohlen

Aufgrund des Baujahrs 1965 empfehlen wir ein Schadstoffgutachten (Asbest/PAK) sowie eine Kurzbegehung durch einen Bausachverständigen. Das Gebäude fällt in die kritische Baujahresklasse für Asbest. Eine Vor-Ort-Prüfung der Bausubstanz kann versteckte Mängel aufdecken, die aus dem Inserat nicht ersichtlich sind.

💰 Geschätzte Kosten: Schadstoffgutachten: 300–500 € · Kaufberatung Sachverständiger: 400–800 € · Gesamt: 700–1.300 €
🎯

Was jetzt tun?

Verhandlungstipps
1Der Quadratmeterpreis liegt 8% unter dem Marktdurchschnitt – dennoch ist Verhandlungsspielraum von 5–10% realistisch, da das Objekt bereits über 45 Tage inseriert ist.
2Argumentieren Sie mit dem Sanierungsstau: Heizung, Fenster und Elektrik werden in den nächsten 10 Jahren ca. 35.000–50.000 € kosten.
3Fragen Sie gezielt nach der Höhe der Instandhaltungsrücklage. Unter 20 €/m²/Jahr ist ein starkes Verhandlungsargument.
4Die Energieeffizienzklasse D und die kommende GEG-Pflicht zum Heizungstausch sind weitere Kostenargumente.
5Erkundigen Sie sich nach den WEG-Protokollen der letzten 3 Jahre – geplante Sonderumlagen oder Streitigkeiten offenbaren Risiken.
6Bieten Sie eine schnelle, unkomplizierte Abwicklung an – das ist für viele Verkäufer wertvoller als ein höherer Preis.
7Prüfen Sie ob ein Vorkaufsrecht der Gemeinde besteht (Milieuschutzgebiet Kreuzberg) – dies kann den Kauf verzögern.
Vor-Kauf-Checkliste
Premium
Dokumente vom Verkäufer anfordern
Grundbuchauszug (nicht älter als 3 Monate)muss
Energieausweis (Bedarfsausweis bevorzugt)muss
Teilungserklärung der WEGmuss
WEG-Protokolle der letzten 3 Jahremuss
Wirtschaftsplan und Hausgeld-Abrechnungmuss
Höhe der Instandhaltungsrücklagemuss
Grundrisse und Wohnflächenberechnungmuss
Aufstellung durchgeführter Sanierungensoll
Wartungsprotokolle Heizung/Schornsteinfegersoll
Baugenehmigungen für Umbautensoll
Selbst recherchieren
Baulastenverzeichnis beim Bauordnungsamt einsehenmuss
Altlastenkataster-Auskunft beim Umweltamtsoll
Bebauungsplan online prüfen (liegt bereits vor)muss
Vorkaufsrecht der Gemeinde klären (Milieuschutz!)muss
Geplante Sonderumlagen in der WEGmuss
Bei Besichtigung prüfen
Feuchtigkeit im Keller und an Wänden prüfenmuss
Fenster auf Dichtigkeit und Alter prüfenmuss
Heizungsanlage besichtigen (Alter, Zustand)muss
Elektroverteilung prüfen (FI-Schutzschalter?)soll
Wasserdrucke testen (Hähne aufdrehen)kann
Wohnungstür zur Lärm-Einschätzung schließensoll
Nachbarn freundlich nach WEG-Stimmung fragenkann
Handy-Empfang in der Wohnung testenkann
Vor Vertragsunterzeichnung
Finanzierungszusage der Bank einholenmuss
Kaufvertragsentwurf von Anwalt prüfen lassensoll
Schadstoffgutachten beauftragen (Asbest, Baujahr 1965!)muss
Ggf. Baugutachter für Zustandsbewertung (400–1.500 €)soll
Notartermin erst nach vollständiger Prüfung aller Unterlagenmuss
🔍
Besichtigungsfragen — auf dieses Objekt zugeschnitten
Premium

Generische Checklisten gibt es überall. Diese Fragen sind explizit auf die Daten Ihrer Immobilie abgestimmt — Baujahr, Lage, Heizungstyp und WEG-Spezifika fließen ein.

🔥 Heizung & Energie (Baujahr 1965!)
Wie alt ist die aktuelle Gasheizung und wann war die letzte Wartung?
🔴 Kritisch
Warum? Gasheizungen halten 20–25 Jahre. Bei Baujahr 1965 wurde die Heizung sehr wahrscheinlich schon mindestens 1× erneuert — aber wann? GEG-Pflicht ab 30 Jahre Alter.
🎯 Bezug: Baujahr 1965 + Gasheizung im Exposé
Liegt ein Bedarfsausweis (nicht nur Verbrauchsausweis) vor?
🟡 Wichtig
Warum? Bedarfsausweis ist objektiver — der Verbrauchsausweis hängt stark vom Vorbewohner ab. Bei Effizienzklasse D im Verbrauchsausweis kann der Bedarf bis F sein.
🎯 Bezug: Klasse D im Exposé
Wann wurde die Fassade zuletzt gedämmt?
🟡 Wichtig
Warum? Bei Baujahr 1965 und Klasse D wurde meist nur das Dach gedämmt, die Fassade nicht. Nachrüstung kostet 18.000–35.000 €.
🎯 Bezug: Baujahr 1965
🏗️ Bausubstanz & Schadstoffe (Asbest-Risikobaujahr!)
Wurde jemals ein Schadstoffgutachten gemacht (Asbest, PAK)?
🔴 Kritisch
Warum? Baujahre 1950–1990 sind die kritische Asbest-Spanne. Im Innenputz, in Bodenbelägen, in Fensterkitten. Bei Renovierung Pflicht zur Sondersanierung.
🎯 Bezug: Baujahr 1965 = klassische Asbest-Periode
Gibt es Feuchtigkeitsspuren im Keller oder an Außenwänden?
🔴 Kritisch
Warum? Vertikalsperren waren in den 60ern noch primitiv. Aufsteigende Feuchtigkeit ist die häufigste versteckte Mangel-Ursache.
🎯 Bezug: Baujahr 1965
Wann wurden die Fenster zuletzt erneuert? Kunststoff oder noch Holz?
🟡 Wichtig
Warum? Originalfenster von 1965 sind energetische Katastrophe. Kunststofffenster aus den 90ern halten noch 5–10 Jahre.
🎯 Bezug: Baujahr 1965 + Klasse D
📋 WEG & laufende Kosten
Höhe der aktuellen Instandhaltungsrücklage und Plan für die nächsten 5 Jahre?
🔴 Kritisch
Warum? Bei einem Gebäude von 1965 stehen mittelfristig große Sanierungen an. Eine niedrige Rücklage = Sonderumlagen.
🎯 Bezug: Älteres Gebäude, ETW
Sind in den letzten 3 WEG-Versammlungen Sonderumlagen beschlossen worden?
🔴 Kritisch
Warum? Wenn ja, übernehmen Sie diese Verpflichtung mit dem Kauf. Direkter Einfluss auf die Gesamtkosten.
🎯 Bezug: ETW-Spezifika
Gilt für das Gebäude die Milieuschutzverordnung?
🟡 Wichtig
Warum? Kreuzberg-61 ist Erhaltungsgebiet. Vorkaufsrecht der Gemeinde verzögert den Notar-Termin um 2–3 Monate.
🎯 Bezug: Lage Kreuzberg-61
🧾
Steuerliche Aspekte
Premium
Eigennutzung
Bei Selbstnutzung keine Abschreibung (AfA) möglich. Kein steuerlicher Vorteil bei der Einkommensteuer.
→ Steuerfreier Veräußerungsgewinn nach 3 Jahren Eigennutzung (kein Spekulationssteuer)
Vermietung – AfA
Lineare AfA: 2% p.a. auf Gebäudeanteil (Baujahr vor 1925: 2,5%). Gebäudeanteil geschätzt: 60% von 389.000 € = 233.400 €.
→ 4.668 €/Jahr steuerlich absetzbar → bei 42% Steuersatz: ~1.960 €/Jahr Ersparnis
Vermietung – Werbungskosten
Zinsen, Hausverwaltung, Instandhaltung, Fahrtkosten sind als Werbungskosten absetzbar.
→ Geschätzt 8.000–12.000 €/Jahr absetzbare Kosten
Spekulationssteuer
Bei Verkauf innerhalb von 10 Jahren (nicht eigengenutzt): Gewinn ist einkommensteuerpflichtig.
→ Vermeidung: Mindestens 10 Jahre halten oder mind. 3 Jahre vor Verkauf selbst nutzen
Grunderwerbsteuer
6,0% in Berlin = 23.340 € – nicht absetzbar bei Eigennutzung. Bei Vermietung: über AfA indirekt berücksichtigt.
→ Politische Diskussion über Freibeträge für Ersterwerber – ggf. abwarten
✉️

Vorlage: Makleranschreiben

Sehr geehrte Damen und Herren, mit großem Interesse habe ich Ihr Angebot der 3-Zimmer-Eigentumswohnung am Mehringdamm 45, 10961 Berlin, auf ImmobilienScout24 gesehen. Die zentrale Lage in Kreuzberg sowie der Grundriss entsprechen genau meinen Vorstellungen, und ich möchte mich hiermit als ernsthafter Kaufinteressent bei Ihnen melden. Zu meiner Person: Ich bin beruflich in Berlin tätig und suche eine Eigentumswohnung zur Selbstnutzung. Eine Finanzierungszusage meiner Bank liegt bereits vor, sodass eine zügige Abwicklung gewährleistet ist. Um die Immobilie besser einschätzen zu können, würde ich mich über Antworten auf folgende Fragen freuen: • Wann wurden zuletzt größere Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt? • Wie hoch ist die aktuelle Instandhaltungsrücklage der WEG? • Sind Sonderumlagen geplant oder in den letzten 3 Jahren beschlossen worden? • Liegt ein aktueller Energieausweis (Bedarfsausweis) vor? • Wie hoch sind die monatlichen Nebenkosten bzw. das Hausgeld? • Besteht grundsätzlich Verhandlungsbereitschaft beim Kaufpreis? • Ab wann wäre ein Einzug möglich? Ich würde die Wohnung sehr gerne im Rahmen eines Besichtigungstermins persönlich in Augenschein nehmen. Bitte teilen Sie mir mögliche Termine mit – ich bin zeitlich flexibel. Vielen Dank im Voraus für Ihre Rückmeldung. Mit freundlichen Grüßen
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Quellen & Datenbasis

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