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Notarkosten-Rechner 2026

Berechnen Sie Notar- und Grundbuchkosten beim Immobilienkauf — exakt nach der GNotKG-Gebührentabelle statt mit Pauschalen. Kaufvertrag, Grundschuld, Umsatzsteuer und Grundbuchamt einzeln aufgeschlüsselt. Kostenlos, ohne Anmeldung.

Geschäftswert für Kaufvertrag, Vormerkung und Eigentumsumschreibung.

Geschäftswert für Grundschuldbestellung und -eintragung. Oft rund 80 % des Kaufpreises.

Notarkosten (inkl. 19 % USt)
Kaufvertrag beurkunden
2,0-Gebühr · Kaufpreis
1.570 €
Vollzug
0,5-Gebühr · Kaufpreis
393 €
Betreuung / Treuhand
0,5-Gebühr · Kaufpreis
393 €
Grundschuld beurkunden
1,0-Gebühr · Darlehensbetrag
635 €
Auslagen (Post/Dokumente)
pauschal
20 €
19 % Umsatzsteuer
auf die Notargebühren
572 €
Notarkosten gesamt
3.582 €
Grundbuchkosten (Gericht, ohne USt)
Auflassungsvormerkung eintragen
0,5-Gebühr · Kaufpreis
393 €
Eigentumsumschreibung
1,0-Gebühr · Kaufpreis
785 €
Grundschuld eintragen
1,0-Gebühr · Darlehensbetrag
635 €
Grundbuchkosten gesamt
1.813 €
Notar- & Grundbuchkosten gesamt
≈ 1,35 % des Kaufpreises
5.394 €

Angesetzt sind die üblichen Positionen eines finanzierten Kaufs (Beurkundung 2,0, Vollzug 0,5, Betreuung 0,5, Grundschuld 1,0). Im Einzelfall können Positionen entfallen oder hinzukommen; die Gebühren selbst sind im GNotKG bundeseinheitlich festgelegt. Richtwert ohne Gewähr — keine Rechts- oder Steuerberatung.

Die Notarkosten sind nur ein Teil der Kaufnebenkosten. Den vollen Überblick inklusive Grunderwerbsteuer und Maklerprovision gibt der Kaufnebenkosten-Rechner. Hintergründe erklären die Ratgeber Notar- und Grundbuchkosten und Notartermin: Ablauf beim Hauskauf.

Häufige Fragen zu den Notarkosten

Wer zahlt die Notarkosten — Käufer oder Verkäufer?+

In der Regel trägt der Käufer die gesamten Notar- und Grundbuchkosten; so steht es üblicherweise im Kaufvertrag. Nur einzelne Posten, die allein den Verkäufer betreffen — etwa die Löschung einer alten Grundschuld —, zahlt der Verkäufer.

Sind Notarkosten verhandelbar oder bei jedem Notar gleich?+

Notargebühren sind gesetzlich im GNotKG festgelegt und bundesweit identisch — jeder Notar muss dieselben Gebühren berechnen. Einen günstigeren Notar gibt es nicht. Beeinflussbar sind nur der Geschäftswert und die Frage, ob eine Grundschuld eingetragen wird.

Warum erhöht eine Finanzierung die Notarkosten?+

Weil für die Grundschuld zwei zusätzliche Gebühren anfallen: die Beurkundung der Grundschuldbestellung und deren Eintragung ins Grundbuch, jeweils als 1,0-Gebühr auf den Grundschuldbetrag. Wer weniger fremdfinanziert, spart hier spürbar.

Sind die Notarkosten von der Bank mitfinanzierbar?+

Meist nicht. Wie die übrigen Kaufnebenkosten müssen Sie die Notar- und Grundbuchkosten in der Regel aus Eigenkapital aufbringen — planen Sie sie von Anfang an ein.

Konkretes Objekt im Blick?

ImmoPrüf erstellt aus dem Exposé-Link oder PDF eine strukturierte Ersteinschätzung — inklusive vollständiger Kaufnebenkosten, Preisbewertung, Standort- und Risikoanalyse.

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